Pflanze
SAUER

Gault Millau zeichnet uns mit 3 Trauben aus

"Als Heiner Sauer 1987 mit seinem Weingut an den Start ging, wusste er noch nicht, welcher Schatz in seinen Weinbergen schlummerte. Mit seinem Weißburgunder Schloss begeisterte er viele Jahrgänge lang seine Kunden und auch Weinkritiker. Der Wein ist ausdrucksstark, von einem sehr individuellen aromatischen Spektrum, das ihn stets von anderen Weißburgundern unterschied. Ist es die Lage? Auf jeden Fall nicht allein, wie sich herausstellen sollte. Knapp 50 Jahre nach Bestockung des Weinbergs stellte der Biologe und Weinbauexperte Andreas Jung fest: Bei dem, was seinerzeit aus einer elsässischen Rebschule geliefert worden war, handelt es sich um die verloren geglaubte Rebsorte Grünfränkisch. Keine Monopollage, sonder - viel, viel seltener - eine Monopolsorte! Sie wird, wie die anderen Lagenweine auch, mit gefühlvollem Holzeinsatz ausgebaut, der Kraft und Komplexität der Weine unterstreicht. Basis seiner Arbeit ist für Heiner Sauer ein gesunder Weinberg mit großer Artenvielfalt. "Wir wollen vollreife, gesunde und aromareiche Trauben in unseren Weinbergen ernten. Und nicht nur die Rebstöcke sollen sich dort wohlfühlen", betont er, "mit unserer Arbeit möchten wir einen artenreichen und bunten Weinberg schaffen mit gesundem und lebendigem Boden, einen Lebensraum, wo viele Pflanzen und Tiere ihren Platz haben. Mit unseren Reben gestalten wir unsere Weinkulturlandschaft." Biologisch arbeitete das Gut vom Start weg, "seit 2010 lassen wir die Philosophie des biodynamischen Anbaus mit in unsere Arbeit einfließen", erklärt Sauer die Entwicklung, die nun zur dritten Traube führte. 




Mit 2,5 Sternen im neuen Vinum Weinguide ausgezeichnet

Heiner Sauer und seine Frau Moni konnten 2017 Jubiläum feiern: 30 Jahre Weingut Heiner Sauer. Der Blick zurück zeigt, wie weit Sauer vorausgegagen ist. Als Bio-Winzer der ersten Stunde war er stets davon überzeugt, in Ökologie und Nachthaltigkeit auf die reichtige Karte zusetzen. Natürlich gab es Rückschläge, den Preis der Erfahrungen, doch in Summe steht nach drei Jahrzehnten ein dickes Plus in der Bilanz. So sehen wir auch aktuell seine Weine. Die weißen Burgundersorten strahlen Eleganz aus und punkten mit einer guten Präsenz; erneut ist es der Grünfränkisch, der mit seiner Eindringlichkeit begeistert. Auch die Rieslinge stehen nicht zurück, sie wurden uns als Top-Weine aus 2015 aus Hölle und Steinreich gezeigt, und sind jetzt herrlich trinkreif. Bis auf den sehr guten St. Laurent konnten wir noch nichts Rotes verkosten, doch wir wissen ja auch durch Sauers Zweitbetrieb Bodegas Palmera in Spanien, dass er auch dafür ein Händchen hat.




Weine vom Kalkstein

In Meiningers weinwelt Ausgabe 4/2017 wurden Weine vom Kalkstein verkostet. Auch hier haben wir gleich mehrfach erfolgreich abgeschnitten. In der Rubrik TOP 10 Riesling von 7,- bis 10,- € belegte unser "Zinkler" Riesling Kalkmergel mit 90 Punkten den ersten Platz. Ebenfalls mit 90 Punkten bewertet wurde in der Rubrik "Riesling Pfalz" unser Godramstein "Steinreich" Riesling. Bei den Weißburgundern freuen wir uns über 91 Punkte für den Godramsteiner Münzberg Weißburgunder, hierzu schreibt Meininger :"reife, aber helle Frucht mit nussiger Note; stoffig und kräftig, dabei butterweich burgundisch mit Holzkonturen; das hat Größe", in der gleichen Rubrik erhielt der Godramstein Weißburgunder Kalkgestein 89 Punkte.

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Weine vom Kalkgestein



Verkostungssieger "Weine vom Buntsandstein"

Unter dem Titel "Weine vom Buntsandstein" hat Meiningers Weinwelt über 100 Weine von Buntsandstein geprägten Böden verkostet. Dabei erhielt unser Gleisweiler Hölle Riesling trocken 2015 sensationelle 93 Punkte und belegte in der Verkostung den ersten Platz. Der kleine Buder, der Gleisweiler Riesling Buntsandstein trocken 2015 folgt auf den Top-Plätzen und erhielt 91 Punkte.


Zum Gleisweiler Hölle Riesling 2015 schreibt Meiningers Weinwelt in der aktuellen Ausgabe 3/2017 "ein echter Wonneproppen, stoffig, dicht, fast klotzig, dabei immer offensiv straff mit dieser urig-erdigen Note (...) ein Gentleman halt, sehr spannend."


Zum Gleisweiler Riesling Buntsandstein trocken 2015 schreibt Meininger: "wenn einer die Bezeichnung Buntsandstein verdient, zumindest was man sich darunter vorstellt, dann dieser Riesling von der Südlichen Weintraße: gradlinig, straffe Säurefrische, helle Mineralik (...)."

Hölle und Gleisweiler Buntsandstein
Weine vom Buntsandstein